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Die_Umsiedlung

Die Umsiedlung


Die rumänische Regierung fügte sich am 27. Juni 1940 dem russischen Ultimatum und trat Bessarabien an die Sowjetunion ab. Am 22. Juli 1940 traf eine deutsche Verhandlungsdelegation unter der Führung von Generalkonsul Nöldeke in Moskau ein, die langwierige Verhandlungen über die Umsiedlung der deutschen Volksgruppe aus Bessarabien führte. Am 5. September 1940 kam die "Vereinbarung über die Umsiedlung der deutschstämmigen Bevölkerung aus den Gebieten von Bessarabien und der nördlichen Bukowina in das Deutsche Reich" zustande. Nach Bekanntwerden des Vertragsabschlusses begann in allen Gemeinden eine fieberhafte Vorbereitung. Die Ungewißheit, die seit Wochen auf allen Deutschen lag, war weggenommen und dem Warten auf das Eintreffen der deutschen Kommission gewichen, von der die Einzelheiten über die Art der Umsiedlung zu erfahren waren. Am 5. September 1940 traf sie in Galatz ein und am 15. September konnte die gemischte Kommission im Hauptstab Tarutino die Arbeit aufnehmen. Dem deutschen Umsiedlungskommando gehörten sechshundert Personen an. Mit einem zweisprachigen Aufruf wandte sich die Umsiedlungskommission an die deutsche Bevölkerung. Die Registrierung ging rasch vor sich, auch die Schätzung des zurückgelassenen Vermögens, deren Weiterführung in Deutschland die "Deutsche Umsiedlungs-Treuhandgesellschaft" übernahm. Der Transport geschah auf Lastautos und auf Treckwagen zu den Donauhäfen Kilia, Reni und Galatz. Schon am 24. September hatte die erste Kolonne Galatz erreicht. Am 22. Oktober fuhr der letzte Treck über die Pruthbrücke. - Mit bewegtem Herzen, mit Schmerz und Freude zugleich, sahen die Aussiedler die Ufer verschwinden, an denen vor 125 Jahren ein Teil ihrer Ahnen gelandet war. In den Umsiedlungslagern trafen sich die Familienglieder wieder, und die Freude über die überstandenen Strapazen und die neue Lebenshoffnung erfüllte alle Herzen.

Dieses Bild zeigt bessarabische Aussiedler bei der Ankunft im Donauhafen Prahovo.
Quelle: Olaf Hollinger Jena ( www.scholtoi.de )

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